Kindergeburtstag

Geburtstags-marathon

Wieder einmal haben wir einen Kindergeburtstagsmarathon erfolgreich über die Bühne gebracht. Am Freitag wurde im Kindergarten gefeiert, Frau Pfeffer durfte ein Znüni mitbringen und hatte ganz genaue Vorstellung davon. Eigentlich Spitzbuben, aber auch etwas mit Schokolade und Schmetterlingen (das Thema vom Festli am Samstag). Also habe ich Schokoladenkekse gebacken, mit Erdbeergonfi gefüllt und das ganze mit Schmetterlingen aus Fondant verziert. Beim Ausstechen durfte Frau Pfeffer helfen.

Schokospitzbuben

250 g Butter

1 Ei

120 g Puderzucker

350 g Mehl

50 g Kakao 

mischen, kneten, kaltstellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Teig ca. 4mm dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Ich habe, passend für die Schmetterlinge, Blumen genommen. Kekse 10 Min. backen und warm mit Erdbeergonfi bestreichen.

Der Kindergeburtstag

Am Samstag feierten wir dann den Schmetterlingsgeburtstag mit fünf Kindergartenfreunden bei uns zuhause. Ich bin eigentlich ganz froh, wenn sich die Kinder ein Thema für das Festli wünschen, dann habe ich etwas, woran ich mich orientieren kann. Auch wenn Schmetterlinge im November nicht gerade Saison haben...

Also habe ich Schmetterlingskuchen gebacken, ein paar Schmetterlinge gebastelt für die Dekoration und ein „Schmetterlingsfischen“ vorbereitet. Die gefischten Schmetterlinge - ein Lolli mit Flügeln sozusagen - durften die Kinder mit nachhause nehmen. Mehr „Bhaltis“ gibts bei uns in der Regel nicht. 

Nebst Kuchen essen, viel freiem spielen und Schmetterlinge fischen habe ich noch eine Schmetterlingsgeschichte vorgelesen und Frau Pfeffer durfte die Geschenke auspacken. Sie hat sich riesig gefreut über die Geschenke, aber ich habe das starke Bedürfnis, die Geschenkeflut irgendwie einzudämmen.

Nur wie?! Auf der Einladung schreiben, dass keine Geschenke erwünscht sind und so den Kindern den Spass am Schenken verderben? Eine Kostenlimite angeben und dafür nur Billigkram bekommen? - löst das Problem auch nicht richtig... Nur etwas Selbstgebasteltes wünschen - setzt Nichtbasteleltern unter Druck. Vielleicht probiere ich einmal „tauschen statt schenken„ aus: Wir sortieren Spielsachen und Bücher aus, die nicht mehr so rege benutzt werden und wünschen von den Gastkindern auch etwas eigenes, gebrauchtes. Am Fest dürfen sie ihr Geschenk dann eintauschen. Die Anzahl Spielsachen wird nicht vermehrt und doch haben am Schluss alle etwas Neues. Mal schauen, ob die Kinder damit einverstanden sind...

Der eigentliche Geburtstag

Am Sonntag konnten wir dann endlich den eigentlichen Geburtstag feiern. Bei uns wird das Geburtstagskind immer von der ganzen Familie mit Kuchen und Singen „geweckt“ (die sind ja vor Aufregung eh immer schon wach, aber auch das sich-schlafend-stellen gehört dazu). Auch dazu gehört, dass sich die Kinder ihre Geburt erzählen lassen. Hier zum nachlesen, Frau Pfeffers wunderschöne Vollmondnachtgeburt.

Da heute Sonntag war, war der Geburtstag besonders gemütlich: Pijamamorgen, die neuen Spielsachen ausprobieren, ein ausgedehnter Spaziergang im Wald und am Nachmittag Kaffee und Kuchen mit Verwandten. Dann war aber auch genug „Geburtstägelt“, drei Tage feiern ist genug für eine Fünfjährige. Als Geburtstagskuchen hat sie sich einen Ameisenhüge gewünscht. Sowas lasse ich mir nicht zweimal sagen!

Der Ameisenhaufen

Der Ameisenhügel ist eine Anlehnung an den „Maulwurfkuchen“, zu dem man unzählige Rezepte im Netz findet. 
Zuerst habe ich einen normalen Schokoladenkuchen gebacken (Mississippicake von Betty Bossi, ohne die Schoggistengeli), dann habe ich ihn noch warm ausgehöhlt und innen mit Bananen ausgelegt, darauf eine Créme aus Mascarbone und Quitten verteilt und dann die Krümel aus dem Innern als Hügel wieder oben drauf gepackt. Das Highlight waren die selbstgeformten Ameisen aus Fondant.

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