Kleinwohnen

Leben auf kleinem Fuss

Drei Zimmer, Küche, Bad

Die Küche ist Kochecke, Essbereich, Eingang, Garderobe und Dreh- und Angelpunkt des Hauses. Der am meisten genutzte Raum ist das Wohnzimmer. Im oberen Stock gibt es ein Zimmer für die Kinder und eines für die Grossen. Dazu kommen eine riesige Terrasse, die im Sommer das Wohn-/Ess- und Spielzimmer ersetzt, einige Kellerräume mit Bastelraum, eine Scheune, die "Gärtnerei" wo wir die Gartengeräte und das Futter für die Tiere verstauen, der alte Ziegenstall, wo wir die Velos einstellen können, ein ehemaliges Plumpsklo, das als Holzlager dient und gaaanz viel Grün rundherum. Eigentlich gar nicht wenig sondern ganz viel!

Kleinwohnen - Grossleben.

 

Herausforderung

Insgesamt bewohnen wir 99qm. Da unser Haus in der Landwirtschaftszone steht, wird es kaum möglich sein, auszubauen. Im Herbst erwarten wir unser drittes Kind, dann wird es eng hier und alle drei Kinder werden sich ein Zimmer teilen müssen. Geht das? Halten wir soviel Nähe aus und hat jedes Familienmitglied eine Rückzugsmöglichkeit? Es wird eine Herausforderung, im Haus für jedes Kind eine Nische zu schaffen, in die es sich zurückziehen kann, den Stauraum zu optimieren und gleichzeitig das Haus nicht voll zu stopfen. 

 

Ich liebe ja diese Nestbauphase in der Schwangerschaft. Nur beschränkt sich diese bei mir dieses mal nicht auf das Einrichten einer Babyecke - nein, am liebsten würde ich mal schnell das ganze Haus umbauen. 

 

Unsere Überzeugung

Wieviel Wohnraum braucht man wirklich?
In der Schweiz werden im Durchschnitt 45qm Wohnfläche pro Person bewohnt. Wir sind überzeugt, dass wir es auch kleiner können und uns trotzdem wohlfühlen. Hier haben wir ein kleines Paradies, das wir nicht aufgeben wollen für eine grössere Wohnung. Hier zu wohnen ist ein Privileg von unschätzbarem Wert, hier haben wir ein Leben mit der Natur, können Hühner und Ziegen halten und die Kinder sehr frei aufwachsen lassen. Und dank der idealen Wohnlage können wir hier auch ganz gut auf ein Auto verzichten. Wir versuchen unseren ökologischen Fussabruck relativ klein zu halten. 


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