Hühnerstall

Am Anfang war das Ei

Wie jedes Jahr im Frühsommer hatten wir auch diesmal eine Glucke, die brüten wollte. Um Inzucht zu vermeiden und wegen den schönen Farben habe ich ihr mir eine Schachtel Bruteier bestellt. Die kamen dann gut eingewickelt und gepolstert per Post! Bestellt habe ich eine bunte Mischung Eier von Grünlegern, Kreuzungen aus Cream legbar, Araucana und Schwedischen Blumenhühnern. 

Wenn die Küken schlüpfen (und nicht alles Hähne sind...) werden wir sie behalten wollen. Aber dann werden unsere Ställe zu klein, nicht zuletzt da die "Neuen" grosse Rassen sind. Bisher hatten wir nur Zwerge und die halbgrossen Appenzeller Spitzhauben. Also muss ein neuer Stall her. Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, doch keiner der Ställe entspricht unseren Wünschen und/oder unserem Budget. Selber bauen wäre eine Möglichkeit, doch haben wir noch nie ein Projekt dieser Dimension realisiert. 

Für die Planung brauchen wir Hilfe von einem Freund und Schreiner. Er zeichnet uns einen Plan und legt damit den Grundstein für unser Megasommerprojekt.


Das Projekt

Wir bestellen Holz, kaufen Schrauben (immer zuwenig...), planen, rechnen und beginnen schliesslich zu sägen und schrauben. 

Das Projekt kostet viel Zeit und Nerven und natürlich kommen wir kaum voran, weil daneben das Baby betreut werden will. Wirklich bauen kann immer nur einer und das ist meistens der Mann. Der kann dafür kaum mehr aufhören zu werkeln.


Viele Arbeitsstunden später und nach einer grossartigen Zaunbauaktion mit Hilfe der ganzen Familie können wir den Stall und das neue Hühnerparadies endlich einweihen.

Von sieben geschlüpften Küken sind übrigens vier Hähne. Da lachen ja die Hühner.

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